Forderung von Konsequenzen
Die CDU Herscheid begrüßt die Initiative der Bürgermeister Uwe Schmalenbach und Jan Nesselrath (Meinerzhagen), sich für eine Sperrung des Motorradverkehrs auf der L 707 im Bereich Nordhelle einzusetzen. Seit Jahren zieht es Kradfahrer aus der
Umgebung und von weiter weg an sommerlichen Tagen mit ihren Zweirädern auf die kurvenreiche und gut ausgebaute Strecke.
Der CDU-Vorsitzende Sebastian Moos meint hierzu: „An solchen Fahrtagen entsteht immer ein immenser Lärmpegel, der
geeignet ist, die Nordhelle und das Ebbegebirge samt seines bei Erholungsuchenden Tagesausflüglern beliebten Wegenetzes nahezu zu entwerten. Ruhe zu finden ist bei diesem Krach einfach nicht möglich“. Außerdem ist die CDU Herscheid der Auffassung, dass der immer wichtiger werdende Tagestourismus nicht dadurch gefährdet werden darf, dass die Nordhelle den Ruf als Rennstrecke hat und deshalb
Nicht zu vergessen sind bei alledem die Anwohner, die dem Motorradlärm ausgesetzt
sind. Vor sie muss sich der Staat schützend stellen und sie vor diesen vermeidbaren
Einflüssen bewahren.
Dringenden Handlungsbedarf sieht auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Eberhard
Kaufmann: „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bauliche Maßnahmen wie
Rüttelstreifen oder Maibach-Schwellen nichts am Lärmproblem ändern. Auch der
präventive Ansatz der Polizei „Kaffee statt Knöllchen“ hat leider keinen nachhaltigen
Effekt gebracht“.
Wie lang und offensichtlich auch beschwerlich der Weg bis hin zu einer für die Anwohner, den Tourismus und die Naherholung befriedigenden Lösung ist, zeigt der Hinweis auf den zeitlichen Ablauf. Im August des vergangenen Jahres hielt die CDU auf dem Parkplatz in der sog. Applauskurve einen Ortstermin mit Anwohnern, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider und dem Landtagskandidaten Ralf Schwarzkopf ab. Auf diese Initiative hin wurden einige Gespräche mit den relevanten Entscheidungsträgern geführt. Ausfluss hieraus war die Installation der Schwellen zu Beginn der Sommerferien. Aus Sicht von Kaufmann und Moos wird die Auswahl an Maßnahmen, die eine Sperrung für Motorräder nicht vorsehen, immer geringer und begrüßen daher den Einsatz der Gemeindeverwaltung.

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