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CDU-Neujahrsempfang – eine Erfolgsgeschichte

 

Wenn am Samstag, dem 16. Januar 2016, der 29. Neujahrsempfang der CDU Herscheid mit einem neu gestalteten Programm „über die Bühne der Schützenhalle gehen wird“, ist es angebracht darüber nachzudenken, weshalb nach fast drei Jahrzehnten diese Festivität nichts an ihrer Attraktivität verloren hat. Mit der Einladung der örtlichen CDU an die Bürgerschaft, Vereine und an alle öffentlichen Institutionen, zu Beginn eines jeden Jahres zusammenzukommen und in geselliger Runde Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen, ist gleichzeitig der Dank an das vielseitige ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde verbunden. Höhepunkt dieser Würdigung ist die Verleihung des CDU-Bürger-Ehrenpreises, der für außergewöhnliche Leistungen durch Einzelpersonen oder Personengruppen auf gesellschaftlichem, sozialem oder kulturellem Gebiet zum Wohle der Allgemeinheit verliehen wird.

Das anspruchsvolle Rahmenprogramm mit Wortbeiträgen namhafter Persönlichkeiten (hier), ergänzt durch musikalische, gesangliche oder folkloristische Darbietungen, macht die Veranstaltung zu einem kurzweiligen Erlebnis, die auch über Herscheids Grenzen hinaus Beachtung und Anerkennung findet. Dass, soweit vorhanden, auch herausragende sportliche Leistungen, insbesondere durch Jugendliche, im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs stehen, soll die Bedeutung des örtlichen Sports hervorheben.

In der Rückschau ist es ratsam, auf den Ursprung des CDU-Neujahrsempfangs zu verweisen und die Frage zu beantworten, warum ein Neujahrsempfang nicht durch die Gemeinde Herscheid erfolgt, übernehmen doch im gesamten Kreisgebiet die Kommunen eine derartige Aufgabe.

Am 25. November 1986 machten der damalige Bürgermeister Wolfgang Weyland und Gemeindedirektor Karl-Otto Schürmann im Gemeinderat den Vorschlag, einen Neujahrsempfang durch die Gemeinde Herscheid zu organisieren, so wie es rundum praktiziert wird. Während die CDU zustimmte, konnten sich andere Parteien dem nicht anschließen, so dass eine Mehrheit nicht zustande kam. Das Meinungsbild reichte von der Bemerkung „da geht sowieso keiner hin“ bis hin „wir wollen dem Bürgermeister keine Plattform bieten, sich zu präsentieren“.

Mit dieser „Niederlage“ wollte sich die CDU jedoch nicht abfinden. Da Wolfgang Weyland auch das Amt des Ortsunionsvorsitzenden inne hatte, beschloss der Vorstand, einen Neujahrsempfang unter der Regie der CDU durchzuführen. Ziel war und ist es: parteiübergreifend alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte der Ebbegemeinde zusammenzuführen, die Vielfalt ehrenamtlicher Tätigkeiten zu würdigen, um so zu einem auf Gemeinsinn aufgebauten „Wir-Gefühl“ in der Ebbegemeinde beizutragen.

Am 10. Januar 1988 war es dann soweit. Der erste Neujahrsempfang fand im Hotel „Zum Adler“ statt. Festredner war der damalige Oberkreisdirektor des Märkischen Kreises, Dr. Bernhard Schneider, der zum Thema sprach: „Der Märkische Kreis - ein Mitgarant der kommunalen Daseinsvorsorge.“ Den CDU-Bürger-Ehrenpreis erhielten der Geschichts- und Heimatverein sowie der Verkehrsverein. Fünf jugendliche Nachwuchssportler der LG Plettenberg/Herscheid wurden für ihre besonderen Kreistitel-Leistungen geehrt. Musikalisch umrahmt wurde das Programm von Ulrich Baron am E-Piano.

Die Schlagzeilen der Heimatpresse waren euphorisch: „Neujahrsempfang der Union rundum ein Erfolg – über 120 Bürger kamen“, „So voll war es bei herkömmlichen Aktionen der Parteien noch nie – kein Stuhl mehr frei“, „Proppenvoll beim Neujahrsempfang – Tische und Stühle aus anderen Gasträumen mussten herbeigetragen werden“ usw. usw.

In den darauffolgenden Jahren riss der Besucherstrom nicht ab, so dass auch der Thekenraum der Gaststätte in Anspruch genommen werden musste, der mit einer Übertragungsanlage beschallt wurde. Bedingt durch den starken Zuspruch und durch die Enge des Raumes verlegte man schließlich den Neujahrsempfang in die Schützenhalle. Hier war ausreichend Platz, so dass auch musikalische Gruppen und Gesangvereine etc. auftreten konnten.

So hat sich bis heute eine kommunale Einrichtung etabliert, die den reichen Schatz des örtlichen Gemeinschaftslebens eindrucksvoll widerspiegelt. Die Liste der Bürger-Ehrenpreisträger ist beachtlich. Sie verkörpert diesen Gemeinsinn und kann hier eingesehen werden.

Wenn nun erstmals nach 1988 der Neujahrsempfang auf den frühen Samstagabend mit einem teilweise veränderten Ablauf durchgeführt wird, dann ist das Ausdruck des Bemühens, die Attraktivität weiter zu steigern, das gesellige Miteinander zu fördern und mit neuen Ideen das Programm zu bereichern.

 


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